
Kaufmännische Berufsschule
Aufgabe der kaufmännischen Berufsschule:
Die kaufmännische Berufsschule der HLA Gernsbach ist eine berufsbegleitende Schule für die Ausbildungsberufe
Verkäuferin / Verkäufer,
Kauffrau /-mann im Einzelhandel,
Industriekauffrau /-mann.
In der Bundesrepublik Deutschland erfüllen – im Gegensatz zu anderen Staaten Europas – die Berufsschulen und die Ausbildungsbetriebe in der dualen Ausbildung einen gemeinsamen Bildungsauftrag.
Die kaufmännische Berufsschule der HLA Gernsbach ist zwar ein eigenständiger Lernort, sie arbeitet jedoch als gleichberechtigter Partner mit den anderen an der Berufsausbildung Beteiligten eng zusammen. Dabei ist es ihre Aufgabe, den Auszubildenden berufsspezifische und allgemeine Lerninhalte unter Einhaltung der spezifischen Lehrpläne zu vermitteln.
Berufe an der HLA Gernsbach:
An der HLA Gernsbach werden zurzeit Auszubildende in folgenden Ausbildungsberufen unterrichtet:
Verkäuferin / Verkäufer Regelausbildungsdauer: 2 Jahre
Kauffrau / -mann im Einzelhandel Regelausbildungsdauer: 3 Jahre
Industriekauffrau / -mann Regelausbildungsdauer: 3 Jahre
Unterrichtsorganisation an der HLA Gernsbach:
Der Unterricht ist parallel zum Lernort Betrieb an der HLA Gernsbach wie folgt organisiert:
Verkäuferin / Verkäufer und Kauffrau/-mann im Einzelhandel:
Unterricht in Teilzeitform, während der gesamten Ausbildungsdauer i.d.R.
12 Wochenstunden an 2 Berufsschulvormittagen.
Industriekauffrau / -mann:
Blockunterricht (Wechsel der Lernorte Betrieb und Schule ca. alle 4 Wochen,
ca. 30 Unterrichtsstunden pro Blockwoche.
Lehrpläne der kaufmännischen Berufsschule:
Die landesweit einheitliche Stundentafel der kaufmännischen Berufsschule schreibt neben den berufsbezogenen Fächern
Steuerung und Kontrolle,
Gesamtwirtschaft,
Informationsverarbeitung
Deutsch,
Gemeinschaftskunde
Die Lehrpläne sind an die Anforderungen der heutigen Berufswelt angepasst: Die Vermittlung von Fach-, Methoden-, Sozialkompetenz, Geschäftsprozessorientierung, fächerübergreifende Projekte mit Teamarbeit, Präsentationstechniken, Umgang mit moderner Software, ... bilden die Voraussetzung für einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss.
Abschluss der kaufmännischen Berufsschule:
Mit der zentral gestellten schriftlichen Abschlussprüfung in den Fächern Deutsch, Gemeinschaftskunde und in 3 berufsbezogenen Fächern endet der Besuch der kaufmännischen Berufsschule. Diese Abschlussprüfung ist einerseits Grundlage für das Abschlusszeugnis der kaufmännischen Berufsschule. Die Prüfungsergebnisse des berufsbezogenen Prüfungsbereichs sind wesentliche Bestandteile für die Abschlussprüfung der zuständigen Industrie- und Handelskammer.
Zusatzqualifikationen für Industriekaufleute:
Die HLA Gernsbach bietet für Industriekaufleute derzeit 2 Zusatzqualifikationen an:
KMK-Zertifikat Englisch
(KMK = Kultusministerkonferenz der Bundesrepublik Deutschland, europaweit einheitlicher Standard) Zusatzunterricht im Fach Englisch (wöchentlich 3 Unterrichtsstunden). Dieses Zertifikat kann durch eine zentral gestellte schriftliche Prüfung und eine mündliche Prüfung erworben werden.
Zusatzqualifikation "Kommunale Versorgungswirtschaft"
Es handelt sich um eine Zusatzqualifikation, welche auszubildende Industriekaufleute aus kommunalen Versorgungsbetrieben erwerben können. Dies ist nur an der HLA Gernsbach möglich.
Zusatzunterricht wöchentlich 4 Unterrichtsstunden + Projektarbeit. Das IHK-Zeugnis für diese Zusatzqualifikation wird durch je eine schriftliche und mündliche IHK-Prüfung erworben.
Ausbildungskooperation Versorgungswirtschaft.pdf
Bildergalerie Papiermacherzentrum.pdf
Mögliche Stundenverteilung.pdf
Anmeldeformulare:



