HLA nimmt an Messe und Elevator Pitch teil

Einen Praxiseinblick in die globale Geschäftswelt konnten vergangene Woche die Schüler der HLA Gernsbach bei der Teilnahme and der internationale Übungsfirmenmesse erlangen. Eine Klasse aus dem Berufskolleg II reiste dazu mit 15 Schülerinnen und Schülern nach Mannheim, um dort einen Stand auf der dreitägigen Veranstaltung zu betreuen. Mit der stellvertretenden Schulleiterin Christine Schwab und Lehrer Martin Strauß konnte die Gruppe dort praxisnah virtuelle Produkte an Schüler aus China, Bulgarien oder Brasilien verkaufen. Die Übungsfirma Hang5, die seit 2018 an der Schule existiert, handelt mit selbstaufblasbaren Rettungsbojen für Wassersport. Ganz wie in einem echten Start-Up Unternehmern hatten die Jugendlichen bei der Vorbereitung auf die Messe viele Problemstellungen zu beachten. Das knappe Budget für die Standgestaltung und die geschickte Reiseplanung lagen ganz in den Händen der Schüler.

Für die HLA nahmen Merve Harmantepe aus Gernsbach und Anastasija Isajlovic aus Gaggenau an einem Wettbewerb teil, welcher dieses Jahr zum ersten Mal im Rahmen der Messe abgehalten wurde. Bei dem Elevator Pitch handelt es sich um eine Präsentation, welche eine Aufzugsfahrt andauert, also in etwa 60 Sekunden. Bei ihrem emotionalen Pitch in Mannheim ging es darum, eine Jury von dem Produkt der Gernsbacher Übungsfirma zu überzeugen. Der gesamte Wettbewerb fand in englischer Sprache statt. Letztlich konnte sich eine Schülerin aus China gegen ihre internationalen Konkurrenten durchsetzen.

Die Übungs- und Juniorenfirmen werden sich auch am Tag der offenen Tür am 13.12.2019 an der Handelslehranstalt Gernsbach ausführlich vorstellen.

Die Teilnehmer am Stand ihrer Übungsfirma Hang5

Klimaschulaktion in Berlin geehrt

Ihre Reise nach Berlin trat eine Abordnung von Schülerinnen der Handelslehranstalt Gernsbach klimaschonend mit der Bahn an. Dort wurden am vergangenen Dienstag die sechs Sieger der „Lassmamachen Challenge“ geehrt und nahmen an einem Workshop im Umweltbildungszentrum teil. Unterstützt vom Bundesumweltamt wurden bei dem Wettbewerb deutschlandweit Aktionen gesucht, die wirkungsvoll zum Erreichen der Klimaziele beitragen. Eine Schülergruppe der HLA hatte in diesem Zusammenhang auf dem Weidenhof in Staufenberg geholfen, ein Kleinwindkraftanlage zu errichten. Mit Ihrer Aktion wollten sie auch andere Schulen motivieren, sich mit Projekten für den Klimaschutz einzusetzen.

                     

Bei der Veranstaltung in Berlin trafen die Schülerinnen Sarah Fritz, Angelika Dikop und Hannah Glasstätter auf weitere Gruppen von Schülern und Studenten, welche ähnliche Projektideen verfolgen. Unterstützt von Influencern und Youtubern wurden Möglichkeiten erarbeitet, die Projekte wirkungsvoll unter jungen Leuten zu verbreiten. So entwickelten die Schüler aus Gernsbach mit einer Vertreterin vom Bundesumweltamt die Idee, Schulen mit Klimaschutzprojekten über das Internet miteinander zu vernetzen. Die Jugendlichen wollen dazu im Nachgang des Workshops eine Marketingkampagne für andere Schüler ausarbeiten.

Die Handelslehranstalt nimmt am Aktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung über eine Projektgruppe am Kultusministerium teil.

Von links nach rechts: Angelika Dikop, Sarah Fritz und Hannah Glasstätter

Jugenddelegierter für Nachhaltigkeit zu Besuch

 

Mit der Eingangsfrage „Wie wollen wir im Jahr 2030 leben“ hatte der Jugenddelegierte für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen Felix Kaminski seinen Workshop gestartet. Ende Oktober waren Schülerinnen und Schüler der Handelslehranstalt zu dem Termin an der HLA eingeladen. Felix wurde ausgewählt,  die deutsche  Regierungsdelegation unter  Leitung  des  Umweltministeriums  zum  Hochrangigen Politischen  Forum  für  Nachhaltige  Entwicklung  HLPF (englisch  High  Level  Political Forum  for  Sustainable  Development) der UN als Jugenddelegierte Deutschlands zu begleiten  und  vor  der  Weltgemeinschaft  zu  vertreten.  Schwerpunktthema waren dabei die 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung, die an der HLA auch immer wieder in Projekten thematisiert werden. Organisiert wurden der Vortrag und die Diskussion von Referendarin Selina Rüger, welche von der Schülerfirma EVENTURE unterstützt wurde.